Autogrammkarte - Kreative Kurzbewerbung für Jobmessen
Auf Jobmessen sollte man als Bewerber Kurzbewerbungen dabei haben, die man interessierten Firmenvertretern direkt am Messestand überreichen kann. Das macht einen professionellen Eindruck und trägt dazu bei, dass sich die Personaler auch im Anschluss an die Messe besser an den Bewerber erinnern kann. Es muss aber nicht immer nur die traditionelle Kurzbewerbung in Form eines klassischen Lebenslaufes sein. Eine andere, außergewöhnliche Möglichkeit besteht darin, den Unternehmen seine Kurzbewerbung in Form einer Autogrammkarte zu überreichen.
Auf die Vorderseite der Autogrammkarte unterschreibt man mit einem Edding auf das Bild. Unterhalb des Bildes stehen noch der Name, der Studiengang und der (angestrebte) Abschluss.
Kurzbewerbung im Autogrammkarten-Format
Eine klassische Autogrammkarte hat das Format DIN A6. Dies ist für den Zweck einer Kurzbewerbung zu klein, weil es dann fast unmöglich wird auf der Rückseite alle wichtigen Informationen aus dem Lebenslauf unterzubringen, ohne die Schriftgröße zu minimieren. Man sollte daher die Größe DIN A5 wählen. Auch bei diesem Format muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Es geht schließlich nicht darum, dem Unternehmen eine komplette Bewerbung zu überreichen, sondern zunächst einmal darum, wie mit einer Guerilla-Bewerbung Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wenn das Unternehmen anbeißt, kann man anschließend Zeugnisse und andere Dokumente nachreichen.
Ziel: Aufmerksamkeit der Personaler wecken
Die Schwierigkeit bzw. die Kunst liegt, wie auch bei „echten“ Autogrammkarten, darin, den begrenzten Raum optimal zu nutzen und nur die wichtigsten Angaben aufzunehmen. Bei einem Fußballer stehen auf der Rückseite z.B. persönliche Daten, die bisherigen Vereine (-> Praxiserfahrungen) und die errungenen Erfolge (-> Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen).
Bei einem Bewerber könnten entsprechend Kontaktdaten (Name, Telefon und Email), die Hochschule, der Studiengang (inkl. Schwerpunkte und Titel der Abschlussarbeit), die Praxiserfahrungen (Firma, Abteilung, Zeitraum) und Sonstiges wie Computer- und Sprachkenntnisse oder ehrenamtliches Engagement aufgeführt werden.
Bild und optische Gestaltung der Autogrammkarte mitentscheidend
Mit der richtigen Bildauswahl und einer ansprechenden graphischen Aufbereitung kann man bei der Autogrammkarten-Bewerbung noch mehr Eindruck schinden. Auch hierbei kann man sich von Original-Autogrammkarten inspirieren lassen.
Das Foto muss dabei kein klassisches Bewerbungsbild sein, sondern darf sich in Anbetracht der kreativen Bewerbung von der Masse der Bewerbungsfotos absetzen. So verstärkt man den Effekt der kreativen Bewerbung zusätzlich. Allerdings sollte man es dabei natürlich nicht übertreiben und ein Partyfoto verwenden, sondern ein Foto wählen, dass einen professionellen Eindruck macht.

(Alle Bilder von Kubus-Fotografie aus Diepholz)
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