Lukas

Mundgeruch, Parfümwolke, Nuscheln & Co.: 7 Fehler auf Jobmessen

Fehler auf JobmessenDer Vorteil für Bewerber bei einer Jobmesse liegt darin, dass man sich über die Bewerbungsunterlagen hinaus auch mit seiner Persönlichkeit und als Typ vorstellen kann. Ein Lächeln weckt Sympathie und mit situationsbedingtem Humor, klugen Fragen und überzeugenden Antworten kann man bei Unternehmensvertretern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Der Vorteil des persönlichen Zusammentreffens kann sich jedoch auch ins Gegenteil verkehren. Denn auf einer Jobmesse fließt immer auch der erste Eindruck in die Gesamtbeurteilung der Bewerber durch die Personaler ein.
 

Jobmesse-Radar.de stellt sieben Fehler vor, die man auf einer Jobmesse tunlichst vermeiden sollte.

Fehler Nr. 1: Mundgeruch
Zwar sollte man sich im Gespräch am Messestand auf das Inhaltliche konzentrieren, aber das wird durch Mundgeruch erschwert. Mundgeruch ist einfach unangenehm und so ziemlich das schlimmste, was man einem Unternehmensvertreter antun kann. Als Personaler ist man in dem Fall geneigt, das Gespräch schnell zu beenden. Um auf Nummer sicher zu gehen: Vor den einzelnen Gesprächen jeweils ein Minz-Bonbon lutschen.

Fehler Nr. 2: Schweißgeruch
In Messehallen kann es im Sommer sehr warm sein. Vor dem Besuch einer Jobmesse sollte man daher nicht mit Deo sparen. Vorher ein Anti-Transpirant-Deodorant für die gefährlichen Stellen auflegen, dazu etwas Parfum. Ein angenehmer Geruch wirkt auf Menschen übrigens anziehend. Unterbewusst kann man die Firmenvertreter also in seinem Sinne beeinflussen.

Fehler Nr. 3: Zu viel Parfüm
Aber zu viel Parfüm soll es auch nicht sein. Es darf und soll duften, aber bitte keine aufdringliche Parfümwolke sondern nur dezent. Daher besser zunächst nur wenig Parfüm auflegen. Wenn sich der Duft zu verflüchtigen droht, einfach zwischendurch das Bad aufsuchen und etwas von dem Parfüm nachlegen.

Fehler Nr. 4: Ungepflegte Erscheinung
Fettige Harre, lange Fingernägel, Bröckchen in den Ohren, unsaubere Rasur - das alles sind klare Indizien für eine ungepflegte Person. Da gibt es nichts schön zu reden. Es macht einfach einen schlechten Eindruck. Achtung: Die meisten Frauen achten auf solche Dinge noch stärker als Männer.

Fehler Nr. 5: Schlecht sitzende Kleidung
Es muss ja kein maßgeschneiderter Armani-Anzug sein. Doch bevor man sich in den zu kleinen Konfirmationsanzug zwängt oder in den ausgebeutelten Anzug des beleibten Vaters, sollte man ein anderes Messe-Outfit wählen. Das Dress sollte sich grundsätzlich an der Branche orientieren. Als angehender Unternehmensberater kommt man also nicht um einen Anzug herum. Aber bei Jobs in Bereichen wie Medien, Informatik oder Ingenieurwesen darf es auch ein Outfit bestehend aus dunklen Schuhen (keine Sportschuhe), Stoffhose oder eine gute Jeans (ohne Löcher, Fransen und Muster) und ein langärmliges (!) Hemd sein. Eventuell noch ein schlichter Pullover und/oder ein Jackett dazu.

Fehler Nr. 6: Schlechte Laune
Jeder ist lieber von Menschen umgeben, die gute Laune haben. Das steckt an und macht fröhlich. Entsprechend positiv sollte man den Unternehmensvertretern entgegentreten. Denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus. Die Person wird dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch freundlich sein. Und selbst wenn die ersten Gespräche auf der Messe nicht erfolgreich waren, sollte man sich davon nicht entmutigen lassen. Im Zweifelsfall zunächst eine kleine Pause einlegen und sich sammeln, bevor man das nächste Gespräch sucht.

Fehler Nr. 7: Undeutlich sprechen
Klar und deutlich soll man sprechen. – Das haben wir als Kind schon immer anhören müssen. Aus gutem Grund. Nuscheln, zu schnelles Sprechen usw. beeinträchtigt den Gesprächsverlauf massiv, wenn der Gegenüber ständig nachfragen und sich zu sehr auf das Verstehen der einzelnen Wörter konzentrieren muss.

Fazit
Sorge für einen guten ersten Eindruck, um nicht wegen außer-fachlichen Gründen sofort aus dem Auswahlprozess zu fliegen. Überprüfe Dich daher vor dem Besuch der Jobmesse und vor den Gesprächen mit den Messevertretern auf diese sieben Fehler. Das ist wichtig, denn ein Mitarbeiter eines Unternehmens ist immer auch ein Repräsentant der Firma. Darum legen Unternehmen auch Wert auf die Außenwirkung neuer potentieller Mitarbeiter. Das gilt insbesondere für Jobs, in denen die Mitarbeiter direkten Kontakt zu Kunden oder Geschäftspartnern haben.

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